Abschlussbericht 2011

Vipers-Jugend nach Aufholjagd Tabellendritter

Die Mannschaften der Pulheim Vipers im Inline-Skaterhockey taten sich in dieser Saison schwer. Nach den großen Erfolgen in der vergangenen Saison – unter anderem mit der Meisterschaft der Schüler und dem Aufstieg in die 1. Liga - konnte sich diesmal kein Vipers-Team einen Titel sichern. Für den herausragenden Erfolg sorgte die Jugend, die in der 2. Liga West Gruppe B den dritten Platz belegte.

Ausschlaggebend für die gute Platzierung war die Aufholjagd der Pulheimer am Ende der Saison. Durch sieben Siege in den letzten sieben Saisonspielen katapultierten sich die Vipers noch auf das Treppchen. Herausragender Spieler aufseiten der Jugend war Tobias Deck, der 30 Tore erzielte und zu den erfolgreichsten Schützen in der 2. Liga zählte. Im Tor war Pia Graziani ebenfalls eine Bank. Die junge Dame zeigte sehr konstante Leistungen und war ebenfalls an der guten Platzierung maßgeblich beteiligt.

Der Trainerwechsel von Dustin Dreschmann zu Patrick Deck während der Saison erwies sich außerdem als positiv und belebend für die Mannschaft. Die Vipers-Jugend trumpfte unter Patrick Deck groß auf, zeigte mannschaftliche Geschlossenheit und viel Tordrang.

Die anderen Vipers-Teams konnten nicht so erfolgreich abschneiden. Die Herren belegten in der Regionalliga West den achten Platz unter zehn Teams. Da es zu einer Umstrukturierung der Ligen kommt, hätten die Herren allerdings den sechsten Platz belegen müssen, um auch in der nächsten Saison in der Regionalliga spielen zu dürfen. Der Abstieg bedeutet eine Enttäuschung für die Cracks um Spielertrainer Anton Sperle, der vorbildlich kämpfte und in allen Spielen mit seinem Einsatzwillen ein Beispiel gab. Leider spielte den Vipers-Herren wieder einmal die Sommerpause einen Streich. Nach zahlreichen Erfolgen vor der Sommerpause schien der Klassenverbleib nur Formsache, doch nach der sechswöchigen Pause war die Mannschaft nicht wiederzuerkennen. Personelle Ausfälle taten ihr übriges, die Vipers-Herren strauchelten mehr als einmal.

Die Schüler hatten sicherlich die schwerste Aufgabe vor der Brust. In der ersten Liga gab es für das Team von Trainer Stephan Durry nicht viel zu holen. Ein Saisonsieg gegen die Rhein-Main Patriots aus Assenheim war die ganze Ausbeute. Allerdings zog der Coach sein Konzept durch, gab seinen gesamten Spielern immer wieder ausreichend Einsatzzeiten, auch wenn die jungen Spieler im Oberhaus zum Teil überfordert wirkten. Die Vipers hoffen, dass alle Akteure in diesem Jahr erste Liga soviel gelernt haben, dass sie davon noch in Zukunft profitieren.

Einen ansprechenden sechsten Platz belegten die Vipers-Junioren in der 2. Liga West Gruppe B. Die konzentrierte Arbeit von Cheftrainer Ralf Römer zahlte sich aus. Die Mannschaft machte große Fortschritte und hatte in Kapitän Markus Gammersbach, der 20-mal erfolgreich war, ihren herausragenden Torschützen. Goalie Leon Brausen erwies sich ebenfalls als großer Rückhalt. Die vier Saisonsiege waren nicht zuletzt auch sein Verdienst.