Vipers haben drei Eisen im Feuer
Der Saisonauftakt für die Pulheim Vipers verlief sehr vielversprechend. Die Inline-Skaterabteilung des Pulheimer SC hat im Meisterschaftskampf 2010 drei Eisen im Feuer. Die Herren-Mannschaft, die Jugend und die Schüler haben durchaus Chancen, in ihren Staffeln den Titel zu erringen. Auch bei den Junioren ist unter dem neuen Trainer Marco Fabian eine Konsolidierung festzustellen.
Sehr stark präsentierten sich in der ersten Saisonphase vor allem die Jugend und die Schüler. Die Jugend-Mannschaft von Coach Dustin Dreschmann startete nicht nur mit fünf Siegen in fünf Spielen in der 2. Liga West Gruppe B in die Saison, sondern erreichte auch das Viertelfinale im Pokal. Ein toller Erfolg der Truppe um die Torjäger Johannes Hertel und Gregor Senk. Auch Goalie Pia Graziani hat sich ausgezeichnet entwickelt und erwies sich in den Spielen immer wieder als Rückhalt ihres Teams.
Eine starke Mannschaft hat auch Trainer Stephan Durry bei den Schülern zu bieten. Alles überragender Spieler ist dabei Kapitän Tobias Deck, der in den ersten drei Saisonspielen schon 22 Tore verbuchte. Er reißt sein Team immer wieder mit. Allerdings ist die Leistungsdichte in dieser Alterskategorie wesentlich größer geworden als in den letzten Jahren. Zu den Stützen des Teams zählen auch Tobias und Tim-Niklas Wolff, Christopher Bauer, Nick Kluge, Tobias Fels, Alexander Elkes und Valentin Durry. Eine gute Saison bestreitet bislang auch Torwart Sebastian Söhlke, der zur neuen Nummer eins aufgestiegen ist, nachdem in der vergangenen Spielzeit noch Pia Graziani das Tor der Schüler gehütet hatte.
Erfreulich ist auch die Leistungsentwicklung bei den Herren, auch wenn Kapitän Michael Roth aufgrund seines Studiums eine Zwangspause einlegt und derzeit nicht zur Verfügung steht. Spieler-Trainer Anton Sperle gelang es, eine gute Mischung in den Reihen zu finden. Zwar gab es Ende April die erste Saisonniederlage in Anrath, aber zuvor hatten die Vipers gezeigt, dass durchaus für den Aufstieg in die Regionalliga infrage kommen. Als Gewinn erwies sich Torwart Sven Pfeffer. Der ehemalige Eishockey-Goalie besticht durch seine Ruhe und Abgeklärtheit; er verleiht der Verteidigung der Vipers viel Sicherheit. Ein Comeback bei den Vipers feierte zudem Felix Szymanski, der aufgrund einer längeren Zwangspause nicht spielen konnte.
Die Junioren taten sich zwar schwer in den ersten Saisonspielen, kamen aber gegen die Monheim Skunks zum ersten Punktgewinn, der der Mannschaft viel Auftrieb gab. Allerdings ist die Spielerdecke von Coach Fabian recht dünn. Deshalb geht der Mannschaft in etlichen Spielen am Ende auch die Puste aus. Mit zusätzlichen Trainingseinheiten versuchte der Trainer, dieses Manko abzustellen. Gegenüber dem letzten Jahr gab es innerhalb des Teams eine personelle Zäsur. Etliche Spieler rückten nach Erreichen der Altersgrenze in die Herren-Mannschaft auf.
Bericht von Ralph Durry
